
Fensterputzroboter sind der neue Trend im Smart-Home. Aber halten sie, was sie versprechen? Wir zeigen dir die aktuellen Top-Deals und worauf du bei Sicherheit und Reinigungsleistung achten musst.

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Quadratische Roboter kommen besser in die Ecken, sind aber oft teurer. Runde Modelle nutzen zwei rotierende Pads, die oft eine intensivere Reinigungswirkung auf stark verschmutzten Flächen haben, aber ca. 1-2cm in den Ecken auslassen.
Ein Fensterroboter hält per Unterdruck (Vakuum) an der Scheibe. Achte zwingend auf eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung). Diese hält den Roboter bei einem Stromausfall noch ca. 20-30 Minuten an der Scheibe, damit er nicht abstürzt.
Die Mikrofasertücher sind das A und O. Nutze diese niemals trocken auf einer sehr schmutzigen Scheibe, da grober Sand sonst Kratzer verursachen könnte. Wir empfehlen, immer ein 10er Set Ersatztücher direkt bei der Bestellung (z.B. auf AliExpress) mitzubestellen, damit du die Tücher nach jedem Fenster direkt wechseln kannst.
Viele moderne Roboter besitzen Sensoren an den Ecken, die erkennen, wenn der Widerstand des Rahmens fehlt. Aber Achtung: Nicht jedes Einsteiger-Modell kann das! Für Duschwände oder rahmenlose Balkonverglasungen solltest du explizit auf "Edge-Detection" Sensoren achten.
Die Saugkraft dient primär der Haftung an der Scheibe. Ein Roboter mit 5600 Pa saugt sich fester an, was bei dicken Doppelverglasungen oder strukturierten Oberflächen wichtig ist. Für das eigentliche Putzergebnis ist jedoch der Sprühmechanismus (Autospray) und die Qualität der Mikrofasertücher entscheidend.
Da sie ein permanentes Vakuum erzeugen müssen, sind sie vergleichbar mit einem Handstaubsauger auf mittlerer Stufe (ca. 65-75 dB). Man sollte also nicht unbedingt nebenbei ein wichtiges Telefonat führen.
Am besten nutzt man spezielles Fensterreiniger-Konzentrat des Herstellers oder herkömmlichen Glasreiniger. Wichtig: Nicht zu viel Mittel verwenden, sonst "rutschen" die Antriebsrollen auf der Scheibe durch und der Roboter kommt nicht voran.